Einblick in die Restaurierungswerkstätten

Einer Einladung des Landesamtes für Denkmalpflege folgend besuchten Vertreterinnen des Arbeitskreises Stadtgeschichte Gernsbach die Restaurierungswerkstätten in Esslingen. Dabei erhielten sie von den verschiedenen Fachleuten Einblicke in aktuelle Projekte der Kunstdenkmalpflege sowie der Archäologie.

Ehrenamtliche Denkmalpflegerinnen und -pfleger aus ganz Baden-Württemberg waren zu dieser Führung eingeladen. Die Begrüßung erfolgte durch Barbara Saebel, Abgeordnete des Landtags Baden-Württemberg, Sprecherin für Denkmalschutz und Kulturerbe der Grünen im Land. Dabei ging sie insbesondere auf „denkmalnetzBW“ ein, das landesweite Netzwerk von im Denkmalschutz und in der Denkmalpflege hauptamtlich sowie ehrenamtlich Tätigen.  Das Projekt wird aus Landesmitteln finanziert, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat und aus Fördermittel aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg getragen wird.

Höhepunkt für die Gernsbacherinnen war das Wiedersehen mit der Statue der Gernsbacher Heiligen Anna. Sie stand bis 2023 vor dem Alten Rathaus und wurde zur Untersuchung der Schäden in die Werkstätten des Landesdenkmalamtes nach Esslingen überführt. In prominenter Umgebung wartet die historische Statue auf eine Entscheidung über die Restaurierung.  

Der Rundgang durch die „Nassfundkonservierung“ und „Gefriergetrocknung“ brachte den Besucherinnen Einblicke in die verschiedenen Fachbereiche der archäologischen Denkmalpflege.

Zum Abschluss fand für die Gruppe eine Führung durch das Gebäude des Landesamts für Denkmalpflege statt: Spannend, in welch denkmalgeschütztem Haus die Denkmalschützer ihrer Arbeit nachgehen.